Rundschreiben Weihnachten 2010

Liebe Mitglieder!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Zunächst habe ich Allen zu danken. Mein Dank gilt dabei in erster Linie meinen Vorstandskollegen, die in ihren Bereichen sehr gute Arbeit geleistet haben. Dann habe ich im Namen des Vorstandes unseres Regionalverbandes den Vereinsvorständen und allen Helfern herzlich für die von Ihnen geleistete Arbeit in den Vereinen sowie für die Unterstützung Ihres Regionalverbandsvorstandes zu danken und wünsche Allen ein friedvolles gesegnetes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im Neuen Jahr. Mögen alle geplanten Vorhaben sich verwirklichen.

Da das Jahr sich zum Ende neigt, ist ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2010 angebracht.

Die Weichen für unseren Regionalverband hatten wir auf der Jahreshauptversammlung in Delmenhorst gestellt. Schwerpunkt war mit Unterstützung des Deutschen Bridgeverbandes, obwohl der selber unter seiner knappen Kasse leidet, die Jugendarbeit, insbesondere das erstmals von unseren Regionalverband durchgeführte Jugendcamp in Bad Zwischenahn. Eine Wiederholung ist geplant, zumal der Deutsche Bridgeverband seine Unterstützung zugesagt hat. Mit der im Juli 2010 gewonnenen Erfahrung wird das nächste Camp sicherlich noch besser. Es ist für zehn Tage in Bad Zwischenahn am Anfang der niedersächsischen Sommerschulferien geplant. Es werden wieder Organisatoren, Helfer und Sponsoren gesucht. Machen Sie Werbung und melden Sie sich bei mir!!!

Von den Wilhelmshavener Damen Tabbach und Behrens ausgehend, etabliert sich die Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund. Dahinter verbergen sich keine „verwahrlosten“ mißratenen Kinder, wie einige vermuteten, sondern Kinder, wie Ihre, nur aus schwierigen Familienverhältnissen. Unser Regionalverband sollte das Projekt nicht nur jetzt, sondern möglichst auch in Zukunft mit Rat und Tat sowie Helfern und Finanzmitteln unterstützen.

Da in der Vergangenheit unsere RV-Turniere leider immer schlechter besucht waren, hatten wir verschiedene Neuerungen eingeführt (z.B.: Anschaffung einer Dupliziermaschine, früherer Beginn der Turniere, festliches Abschlußessen etc.). Die Dupliziermaschine wird rege gebraucht. Leider wurden andere Änderungen nicht im wünschenswerten Umfang angenommen. Deswegen werden wir wohl nicht umhinkommen, mit den Turnieren wieder um 14:30 Uhr zu beginnen. Für den Wegfall des festlichen Essens werden als Ersatz möglicherweise mehr Preise angedacht. Wenn sie Vorschläge haben, melden Sie sich beim Vorstand. Der wird Ihre Vorschläge in seiner Vorstandssitzung am 20.01.2010 sowie dann auf der Hauptversammlung besprechen und ggfls. in die Tat umsetzen.

Darüber hinaus verfolgt der Vorstand auch die Idee der eigenen Fahne und anderer die Zugehörigkeit zu unserem Regionalverband fördernder Maßnahmen. Hierzu erwarten wir ebenfalls Ihre baldigen Vorschläge

Außerdem erhoffen wir uns Einiges von einer verstärkten Pressearbeit in den Vereinen. Denn unsere Webseite, „besuchen Sie sie mal“, ist hervorragend. Leider möchte Herr Feja, Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit, bei der nächsten Vorstandswahl nicht mehr kandidieren. Die Nachfolge muß geregelt werden. Das Amt ist anstrengend, wenn man es ernsthaft betreibt, aber es macht auch Spaß und bereitet viel Freude, wie Ihnen sicherlich Herr Feja berichten kann. Melden sie sich beim Vorstand.

Herrn Feja danke ich hiermit im Namen des Regionalverbandes herzlich für seine erfolgreiche Arbeit im Zusammenwirken mit unserem „Webmaster“, Herrn Zillmer.

In unserem Regionalverband wird es die gleiche Anzahl von Turnieren, wie in den vergangenen Jahren geben. Wir müssen allerdings aufpassen, daß nicht zu viele Turniere zu einer Überlastung der Organisatoren und zu einem Schwund der Teilnehmerzahlen führen werden.

Die Teamligaaktivitäten haben nach meiner Ansicht zur einer wesentlichen Verbesserung der Spielqualität, aber auch der Freude am Bridge beigetragen. Beachtlich ist die große Anzahl, deren Betreuung dem Teamligaobmann, Herrn Karl Behrens, aber auch anderen obliegt. Es gelang, Querelen zu vermeiden, so daß die Turniere gut organisiert reibungslos verliefen. Die Anschaffung und der Einsatz der Dupliziermaschine haben sich gelohnt.

Herausragend waren die Erfolge unserer jungen (Janko Katerbau, Oliver Hevemeier, Matthias Felmy), aber auch den älteren Spitzenspieler (Lutz Narajek, Frau Helga Stoermer) – wenn ich jemanden vergessen habe, möge man es mir verzeihen -, die unseren Regionalverband, aber auch den Deutschen Bridgeverband würdig bei verschiedenen Meisterschaften in Deutschland und Turnieren im Ausland vertreten hatten. Solche Erfolge müssen von den Mitgliedsvereinen noch besser „vermarktet“ werden. Die Nachrichten und Fotos auf unserer Webseite können Sie für Pressemitteilungen verwenden, falls Sie keine eigenen Formulierungen verwenden wollen. Bei den übernommenen Texten und Foto sollten Se nur die Urheberrechte bedenken, ggfls. nachfragen und erwähnen.

Unsere Beiträge werden auf Jahre hinaus stabil bleiben, so daß wir uns die Jugendarbeit, aber auch andere Projekte zur Mitgliedermehrung leisten und unverschuldet in Not geratene Vereine auf begründeten Antrag hin unterstützen können.

Der DBV hat eine 3. Bundesliga eingeführt. Unser Regionalverband ist durch den VSC Delmenhorst vertreten. Dazu wünschen wir viel Geschick und Glück.

Wenn wir fünf Teams mehr gehabt hätten, hätten wir einen zweiten Platz in der 3. Bundesliga zugesprochen bekommen. Jetzt müssen wir es durch Qualität (Erfolge) schaffen. Das sollte klappen, zumal sich die Spieler in unseren Vereinen die Unterstützung der Spitzenspieler in unserem Regionalverband sichern können.

Wir sollten hoffnungsvoll in die Zukunft sehen, da kontinuierlich Jahr für Jahr die Anzahl der Bridgevereine und -Mitglieder angestiegen ist. Dabei ist zwar nur eine geringe Zuwachsquote erreicht worden, zu bedenken ist jedoch, daß die Zuwachsquote empfindlich dadurch herab gesenkt wurde, daß es auch viele Austritte und Beendigung der Mitgliedschaft aufgrund von Todesfällen gab. Insoweit muß man ein Zuwachsplus sehen.

Nicht nur zum Jahresende, sondern allgemein sollten wir uns um Einigkeit und Eintracht bemühen, Ärgerlichkeiten und Ärgernisse dagegen schnell beseitigen und möglichst auch mit persönlicher Rücksprache offenkundig zu machen, damit sich nichts aufstaut, was zu einem Zerwürfnis innerhalb unseres Regionalverbande führt. Denn jedem von uns ist daran gelegen, Spaß, Freude und eine gehörige Portion Aufregung positiver Art beim Bridge spielen zu erhalten. Das gilt erst recht in Zeiten ständiger Veränderung.

Mit den besten Wünschen

für ein gesegnetes Weihnachtsfest und

ein gesundes, friedvolles Neues Jahr

für Sie und Ihre Angehörigen sowie

herzlichen Grüßen

Volker Felmy