Aktuell

(03.04.2018)

"Unterwegs" im Regionalverband Nordwest


Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Bridgefreunde,

seit gut einem Jahr ist der neue Vorstand des Bridge-Regional-Verbandes „unterwegs“ mit dem Wunsch, die Vorstände und Mitglieder der Clubs immer auf dem Laufenden zu halten.

Zunächst ist es mir ein besonderes Herzensanliegen, mich bei allen zu bedanken, die in irgendeiner Form gedeihlich an der positiven Entwicklung in unserer Bridge-Gemeinschaft mitgewirkt haben und somit ihre Ideen und ihre Begeisterung wie eine Fackel weitergetragen wird, mit dem Ziel, dass mehr Menschen angesteckt werden und „Feuer“ fangen.
Und jede Aufgabe, die ein Mensch im Rahmen der Gemeinschaft haben kann,
ist im tiefsten Grunde Dienst.

Folgendes gibt es von der Jahreshauptversammlung im März 2018 zu berichten: im sogenannten „Betrugsfall“ sind die finanziellen Konsequenzen noch unklar, die Betroffenen sprechen von „Rechtsgüterverletzung“, wünschen sittenwidrige Entschädigung, Rehabilitierung und Unschuldsbeweis und Wiederherstellung der „verlorenen Ehre“.

Finanzen: Mitgliederbeiträge sind rückläufig - „gefühlte“ Austritte jährlich ca. 500.

Gemeinnützigkeit stand auch auf der Tagesordnung, allerdings ohne Abschlussergebnis, die Clubs stehen dem Ganzen eher ablehnend gegenüber.
Fazit: man kann keinen Club zwingen Gemeinnützigkeit zu beantragen.

Datenschutzgesetz: Der DBV braucht einen Datenschutzbeauftragten, das Bundesdaten- schutz- Gesetz wurde neu angepasst, d.h. welche Pflichten kommen auf die Clubs zu. ( Bericht folgt im Magazin ). Auch die Regionalverbände speichern hoch sensible Daten, brauchen aber keinen Datenschutzbeauftragten.

Bericht Sport: Basisfragen der TO-Überarbeitung: Vorgehensweise - Die TO-Überarbeitung sei ein sehr umfangreiches und anspruchsvolles Projekt und es seien erhebliche Abstimmungs-Diskussionen zu erwarten.

Sofortauskünfte: Es besteht Einigkeit darüber, dass bei Clubturnieren, in denen jeder weiß, welches System der andere spielt, auf Sofortauskünfte verzichtet werden kann. Es soll den Clubs überlassen werden, ob sie der Regelung der Sofortauskünfte folgen wollen.

Terminkalender: es gibt 3 Kalender

1. Kreis des Beirats
2. ausführlicher Kalender im Internet
3. kurzer Kalender im Magazin

Das war nur ein kurzer Ausflug durch die langen, aber auch spannenden Sitzungen des Deutschen Bridge-Verbandes. Meine Bewunderung gilt allen im Präsidium und im Beirat, weil dort mit Leidenschaft und Enthusiasmus die Probleme, auch an der Basis, behandelt werden.

Nun wünsche ich Ihnen allen einen sonnigen Start in den Frühling und verbleibe mit sportlichen Grüßen.

Ellen Munderloh
Vorsitzende Bridge Regionalverband Nordwest e.V.

(27.03.2018)

Gehirnjogging mit 52 Karten

Artikel aus dem Delmenhorster Kreisblatt vom 20.03.2018

Hochkarätige Spieler bereichern 19. Paarturnier des Sportbrigde-Clubs

Bridge hält fit, zumindest geistig. Schließlich werden mathematische Fähigkeiten und strategisches Denken abverlangt.Foto: Bettina Dogs Bridge hält fit, zumindest geistig. Schließlich werden mathematische Fähigkeiten und strategisches Denken abverlangt.Foto: Bettina Dogs

96 Männer und Frauen sind am Sonntag beim Delmenhorster Bridge-Turnier an den Start gegangen. Mit dabei war ein mehrfacher Deutscher Meister.

Von Bettina Dogs-Prößler
Delmenhorst. Mittags um eins ist klar: Für einen oberen Platz reicht es nicht mehr. „Muss es aber auch gar nicht, mit diesem Ehrgeiz bin ich gar nicht angetreten“, sagt Astrid Kutz. Zu diesem Zeitpunkt hat die Delmenhorsterin bereits zwölf Spiele hinter sich – Geist und Körper verlangen nach einer Mittagspause. Denn ganz egal wie weit Astrid Kutz an diesem Sonntag kommen mag – zu Ende ist der Tag noch lange nicht. Nur im entfernten Sinn geht es im abgetrennten Saal des Hotel Thomsen um Sport. Beim 19. Paarturnier des Sportbridge-Clubs Delmenhorst ist es eher der Geist, der ins Schwitzen kommt. 96 Spieler, der Großteil davon im besseren Alter, buhlen um die siegreichste Strategie und die meisten Stiche. Angetreten wird paarweise, jedes Team muss sich durch 45 Spiele arbeiten. Wer am Ende gewinnt, wird in einem nicht ganz unkomplizierten Bewertungssystem berechnet. Obwohl Astrid Kutz erst rund ein Viertel der Spiele hinter sich hat, geht sie nach dem Mittagessen zwar gestärkt, aber gelassen in die nächste Runde. „Ich genieße beim Bridge die Atmosphäre, unbedingt gewinnen muss ich gar nicht.“ So sehen es nicht alle Spieler. Unter den Teilnehmern sind auch Bundesligaspieler bis hin zum mehrfachen Deutschen Meister Dr. Andreas Kirmse. Bei ihnen spielt der sportliche Ehrgeiz durchaus eine Rolle. Unterteilt ist das Turnier in drei Spielklassen; neben Anfängern und Fortgeschrittenen gibt es die sogenannte Meisterklasse. „Deshalb sind viele auch sehr gerne hier in Delmenhorst“, erklärt Sportwartin Astrid Kutz, „weil so viele hochkarätige Spieler mit dabei sind.“ Und die erwartet auf den vorderen Plätzen nicht nur Ruhm und Anerkennung – sie erhalten auch ein Preisgeld, das die Startgebühr locker wieder ausgleicht. „Viele reizt, gegen solche Hochkaräter anzutreten“, weiß Astrid Kutz. Immerhin können sie sich mit Spielern der ersten, zweiten und dritten Bundesliga messen. Dafür nimmt manch ein Starter bis zu 400 Kilometer Fahrt in Kauf – an einem Tag. Nur ein Drittel der Turnierteilnehmer kommt aus Delmenhorst, viele reisen aus Städten wie Hamburg, Münster, Bielefeld an. Denn Bridge hält auch fit, zumindest geistig. „Man muss die Gedanken die ganze Zeit beisammen haben“, schildert Susanne Holstein, stellvertretende Vorsitzende des Delmenhorster Bridge-Clubs. Gefragt sind mathematische Fähigkeiten und strategisches Denken. „Mit mehr Möglichkeiten als beim Schach“, so Holstein. Das Blatt hat 52 Karten, die beim Turnierbridge in sogenannten Boards ausgegeben werden. „Und das bietet immer andere Möglichkeiten“, so Kutz. Am Ende siegen dann aber doch die, die den mentalen Marathon gewohnt sind. In der Meisterklasse geht der Pokal an den Favoriten des Turniers, Dr. Andreas Kirmse. Bei Astrid Kutz reicht es immerhin für Platz 22.

Das Ergebnis des Turniers finden Sie hier.

(05.03.2018)

Bridge-Siege für Ostfriesen

Ohrwege, Aurich, Emden, Norden Am Samstag fanden in Ohrwege die Kämpfe in den Teamligen des Bridge-Sports statt. In der Regionalliga hatte Emden 1 traditionell einen Doppelspieltag mit 2 x 32 = 64 Boards zu absolvieren. Gegen WHV gelang ein Sieg mit 92 : 71 IMPs (IMP = Internationaler Masterpunkt), was 13,94 : 6,06 SP (SP = Siegpunkten) entspricht. Im Kampf gegen Wildeshausen gelang den Ostfriesen ein höherer Sieg mit 130 : 47 IMPs, also 19,90 : 0,10 SP. Mit nunmehr 56,71 SP aus vier Matches führen die Emder Bridge-Spieler die Tabelle der RL knapp vor BSC DEL 3 (55,69) an. Am 21. April werden sie alles unternehmen, um am letzten Spieltag diesen Platz zu verteidigen; einfach wird es nicht, da mit Papenburg ein „unbequemer“ Gegner (diese spielen zum Teil ein anderes Reiz- und Bietsystem) und mit Oldenburg 2 ein starker Gegner warten. Kapitän Guido Wender spielt mit Lutz Hoffmann und das Komplementär-Paar bilden Jürgen Geerdes und Dieter Gutsche. Zum Emder Team gehört auch noch Karl-Heinz Schürmann.

Die für WHV spielenden Auricher Maria Doornbos und ihr Bridgepartner konnten mit Teamkapitän Karl „Charlie“ Behrens und seiner Ehefrau Regina mit 84 : 32 IMPs, was 17,69 : 2,31 SP entspricht, einen recht hohen Sieg gegen Wildeshausen einfahren und stehen nun auf dem 5. Platz in der Tabelle der RL.

In der ersten Landesliga (1. LL) konnte sich das Team Norden um Teamkapitän Christa Grambusch-Taute mit Agnes Sandner sowie Ehepaar Ursel und Peter Johansson gegen Oldenburg 3 deutlich mit 94 : 45 IMPs, was 17,41 : 2,59 SP entspricht, durchsetzen. Die Norder Bridgespieler sind nun mit 60,94 SP nach vier Kämpfen mit knappem Vorsprung Führende in der 1. LL vor dem Team von Forum WHV 2 (59,35). Zum Team gehören auch noch Sigrid Stolzenwald und Jürgen Orth.

Die genauen Ergebnisse, ausführliche Tabellen, sowie Verteilungen und Anschriften können Sie unter www.bridgebezirk-nordwest.de/teamliga/ nachlesen. Falls Sie sich allgemein für Bridge interessieren, würden sich die fünf ostfriesischen Clubs in Aurich, Emden, Leer, Norden und auf Norderney über Ihr Interesse und einen Besuch sehr freuen. Ebenfalls im Internet finden Sie die Orte und Zeiten.

(21.01.2018)

Turnier in Oldenburg

Liebe Bridgefreunde,
in Oldenburg findet Anfang 2018 wieder ein BRV-Turnier statt. Der BC Oldenburg richtet am Samstag, den 03.02.2018 dieses Turnier aus.
Bitte entnehmen Sie weitere Details aus den Anhängen (Einladung und Anmeldeliste).

(08.11.2017)

Bridge in der Presse

(09.10.2017)

Neue Bridgeregeln

Zu den neuen Bridgeregeln gibt es ein paar Flyer:
Hinweise zu den Änderungen der TBR (Eckhard Böhlke):
http://www.bridge-verband.de/picture/doc/6910

Flyer von Christian Farwig mit den wichtigsten Änderungen aus Sicht der Spieler:
http://www.bridge-verband.de/picture/doc/6911

Flyer von Helmut Häusler mit den wichtigsten Änderungen aus Sicht der Spieler:
http://www.bridge-verband.de/picture/doc/6912