Aktuell

(04.05.2019)

60 Jahre Bridge in Aurich – ein voller Erfolg

Aurich Am Samstag feierte der Bridge-Club „Argos“ Aurich im Hotel „Am Schloss“ sein 60-jähriges Bestehen. Der erste Vorsitzende Heider Manssen konnte als Ehrengäste sogar die beiden Gründungs-Ehren- Mitglieder Irmgard Hartmann und Grete Oswald (107 (!))) begrüßen. Der Sektempfang wurde musikalisch umrahmt von Lea und Sarah Weiß (13 und 15), zwei Harfe-Spielerinnen aus Ihlow, die sich bereits regional und landesweit mit ersten Plätzen einen Namen gemacht haben. Ihr schönes Spiel auf ihren exklusiven Instrumenten fand ungeteilt große Begeisterung. Alle Anwesenden schlossen sich den besten Wünschen Manssens für die zwei Schülerinnen für den Bundesentscheid in Halle durch großen Applaus an. Ein erstes Grußwort an den Auricher Bridge-Club „Argos“ durch den Auricher Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst folgte. Windhorst lobte den Einsatz des Auricher Bridge-Clubs und seines Vorstandes und hob besonders die Kontinuität hervor und begrüßte das Angebot des Bridge-Clubs für die Stadt und die Auricher. Auch versprach er, nach seinem eigenen Ausscheiden aus der Politik, ernsthaft darüber nachzudenken, selbst den Bridge-Kartenspiel-Sport erlernen zu wollen.

Ein weiterer Höhepunkt war die gesangliche Einstimmung der Auricher Bridger selbst, die durch eigens umgetextete, bekannte Melodien als Chor überraschten. Für die Texte zeichneten die ehemalige erste Vorsitzenden Karin Holzenkämpfer (Schlümpfe) und Georg ten-Brink (Hans, Lucille, Brüder) verantwortlich. ten-Brink überraschte zudem mit seinem bis dahin unbekannten Talent als Dirigent des Chors.

Ellen Munderloh, erste Vorsitzende des Bridge-Bezirks-Nordwest, dem auch der Auricher Bridge-Club angehört, ließ es sich in ihrem Grußwort nicht nehmen, die enge Verbundenheit der Clubs im Bezirk untereinander zu erwähnen und ihrer Freude Ausdruck zu verleihen, dass auch zum Jubiläum wieder mehr als 80 BridgerInnen aus Nah und Fern anwesend waren.

Eine kleine Kostprobe ihres Reiz-Könnens gaben Irmgard Fisser und Wolfgang Freitag in einem kleinen Sketch, der für allgemeine Erheiterung sorgte.

Das anschließende Mittags-Buffet wurde im Saal 360° eingenommen, es war köstlich, reichhaltig und wurde insgesamt sehr gelobt.

Beim Bridgeturnier ergab sich dann die kleine Unebenheit, dass die ausgeliehenen Emder Bridgemates und die des Gastgebers nicht auf gleicher Welle funken wollten – Sportwartin Maria Doornbos und Turnierleiter Dieter Gutsche bewahrten jedoch wieder einmal vorbildlich die Ruhe und verteilten leere Zettel, aus denen nun eigenhändig Boardzettel erstellt werden mussten. Die Bridge- SpielerInnen nahmen es mit viel Humor – wurde ihnen doch wieder einmal unser aller Abhängigkeit von der Technik vor Augen geführt, die eine oder der andere erinnerte sich dann doch nicht mehr sooo genau, wie so ein Boardzettel vor Jahren denn ausgesehen hatte.

Nach sechs Durchgängen à 2 Boards an 19 ½ Tischen (76 Bridger) gab es das Kuchenbuffet, für das allen „Bäckerinnen“ (viele Bridgerinnen steuerten ihren besten Kuchen bei) nur gedankt werden kann.

Im zweiten Durchgang ließ Gutsche in seinem Mitchell-Turnier noch sieben weitere Durchgänge spielen, inklusive des Scramblens (N/S wurde O/W) und des nötig gewordenen „Hammelsprungs“ (die „Lauf- Paare“ gingen 2 Tische weiter).

Um die unerwartet entstandene Wartezeit für das manuelle Eingeben der Boards zu überbrücken, stand wieder einmal der Chor des BC „Argos“ Aurich bereit, „Lucille“ und „Brüder“ wurde mit großem Applaus begleitet.

Eigentlich waren alle Bridge-Spieler Gewinner, trotzdem wurden die drei besten Paare vom 1. Vorsitzenden Heider Manssen geehrt:

1. Platz: 61,12 % Ehepaar Hiltrud und Dr. Khair Awad, BC Norden `79
2. Platz: 60,81 % Ehepaar Regina und Karl (Charly) Behrens, BC WHV
3. Platz: 60,15 % Lutz Hoffmann, Guido Wender, BC „Dollart“ Emden

(07.04.2019)

Jahreshauptversammlung des DBV

Sehr verehrte Damen und Herren,

heute berichte ich Ihnen von der Jahreshauptversammlung des DBV 29./30. März, die ja in der bezaubernden Stadt Bamberg stattfand und mit Bamberg verbindet man automatisch den Bamberger Dom, aber auch den Frankenwein und natürlich die 1. Team Bundesliga BC Bamberger Reiter.
Am Freitag Abend trafen sich das Präsidium und der Beirat zur GemSi im Sitzungsraum, von den 14 Landesverbänden, waren 13 anwesend.
Nach den Regelarien stand wieder das Thema „Schadensersatzverfahren“ Doktores auf der Tagesordnung: hier eine kurze Zusammenfassung - das Urteil des Schadensersatzverfahrens ist unwirksam.
Die Herren lehnten es ab, in der 2. Liga zu spielen und klagten, weil sie in der 1. Liga spielen wollten - nun wird wieder bis zur nächsten Verhandlung abgewartet. Der Weltverband und der DBV tragen die finanziellen Lasten und die Klage verlängert.

Aktuelles: Die Neugestaltung der DBV Website ist fast abgeschlossen. Die versprochenen MP – Urkunden stehen vor der Vollendung. Das Präsidium möchte um weitere Positionen und spezielle Aufgabenbereiche erweitert werden:
1. Breitensport ( Leistungssport )
2. Öffentlichkeitsarbeit ( Nachwuchs ausbilden )
3. Jugendwart
4. Justiziar
5. Datenschutzbeauftragter

Finanzen: Der Etat 2018 zeigt überraschend zufriedene Zahlen. Das Präsidium sei verpflichtet, mit dem Geld der Mitglieder sorgsam umzugehen und das klappt recht gut.
Die Meinung des DBV: Geld ausgeben für die Zukunft und die Mitgliederwerbung.

Etat 2019: unverändert.
Überschuss sinnvoll einsetzen für Weiterbildung und andere gute Konzepte, die noch in Arbeit sind.

Unterricht:
Einige Übungsleiter-Seminare laufen, Informationen werden laufend an die Clubs als Newsletter verschickt, aber es ist wenig Bewegung in Sachen Unterricht in den Clubs ( Nachwuchssorgen ), altersbedingt ? Wir müssen alle daran arbeiten, möglichst nicht so schnell zu altern und den Weg für die Jüngeren öffnen. Sport:
Der neue Sportwart des DBV Herr Ulf Schäfer berichtet: Mehr Attraktivität im Breitensport ist wünschenswert. Es folgten lange Diskussionen über Termine, es bestünde kaum Interesse an Sonderturnieren - ( Mobilitätsproblem ). Modus Vereinspokal: evtl. ändern. TO - Überarbeitung wird angestrebt. Und ein langersehnter Wunsch wird wahr: Die Regelbäume erscheinen demnächst neu.

Übersicht DBV:
zur Zeit gibt es 460 Clubs in Deutschland mit 23. 574 aktiven Mitgliedern.
11 Clubs haben den DVB verlassen
426 Mitglieder sind verstorben
Das Durchschnittsalter weiblich beträgt 74,7 - männlich 68,1

Nun wünsche ich Ihnen einen gesunden Start in den Frühling und bedanke mich bei allen, die aktiv an der Vereinsarbeit mitwirken.

Mit freundlichen Grüßen
Ellen Munderloh